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Der Blumen Kalender 2022

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Wissenswertes zu den Bildern des neuen Blumenkalenders 2022 im Überblick

Coverseite 2022: Kronenanemonen

Kronenanemonen sind beliebte Schnittblumen. An etwas geschützten Standorten sind sie auch langjährige Begleiter im Garten, da die knollenbildenden Stauden mehrjährig sind. Die sinnlichen Farben dieser Schnittsorte haben mich dazu animiert, diese faszinierenden Blüten zum Titelbild des Blumenkalenders 2022 zu befördern.

Januar 2022: Phalaenopsis-Orchidee

Im Januar sind Blüten rar. Umso mehr erfreut man sich verschiedener blühender Zimmerpflanzen. Orchideen gehören da natürlich zu den Favoriten und ganz besonders die Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis). Fleissige Züchterhände sorgen dafür, dass immer wieder neue, atemberaubende Sorten das Licht der Welt erblicken. Das Bild zeigt Phalaenopsis wiganiae, eine Hybride mit leopardenhaft geflecktem Blattwerk…

Februar 2022: Weidenkätzchen

Jedes Frühjahr erfreut man sich über die ersten blühenden Sträucher. Nicht zu übersehen sind blühende Haseln, aber auch die wenig später aufblühenden Weiden mit den hübschen Weidenkätzchen sind wundervolle Signale, dass der Winter definitiv auf dem Rückzug ist. Weidenkätzchen stellen übrigens für viele adult überwinternde Insekten eine sehr wertvolle, erste Nahrungsquelle dar. 
Für mich immer wieder lustig anzusehen: die Staubblätter der aufblühenden «Kätzchen» sind erst super kompakt und die gelben Staubbeutel liegen eng zusammen - das sieht aus wie Katzenpfoten. Ältere «Kätzchen» hingegen sehen etwas zerzaust aus, weil die Staubfäden stark wachsen. Das lässt sich an einem Strauch zuerst an der der Sonne zugewandten Seite erkennen und erfasst bald alle «Kätzchen», worauf der Spuk langsam vorbei geht. Das Februarbild zeigt diese Eigenart sehr treffend.

März 2022: Balkan-Windröschen

Im Wald ist das weiss blühende Buschwindröschen (Anemone nemorosa) allgegenwärtig. Es blüht kurz vor dem Buchausschlag aus und führt zum unverkennbaren Bild des hiesigen Frühlingswalds. In vielen Gärten hat sich das verwandte Balkan-Windröschen (Anemone blanda) etabliert. Das leuchtende Blau-Violett fesselt, es gibt aber auch rosafarbene und weisse Sorten. Speziell an den lieblichen Windröschen ist, dass die Blüten zuerst wie Glöckchen nach unten gebogen sind. Erst kurz vor dem Aufblühen wird das Köpfchen angehoben. In dieser Phase genügen ein paar zaghafte Sonnenstrahlen und schon öffnet sich die Blüte rasant… Die Windröschen auf dem Märzbild blühten übrigens in unserem Agenturgarten auf.

April 2022: Gänseblümchen

Im April ist die Blumenvielfalt schon riesig. Eine Pflanze, die unglaublich hart im Nehmen ist und bei wärmeren Phasen auch mitten im Winter die eine oder andere Blüte erscheinen lässt, ist das Gänseblümchen. Richtig, das einheimische Gänseblümchen. Allerdings haben sich Züchter ziemlich ins Zeug gelegt, bis derart gefüllt blühende Sorten wie dasjenige auf dem Aprilbild entstanden sind. Die weissen, rosafarbenen und roten Blütenkugeln voll aufgeblühter Gänseblümchen sind vor allem im April eine Augenweide.

Mai 2022: Blauregen

Während der kurzen Blütezeit im Mai löst der Blauregen (Wisteria sinensis) Erstaunen und Faszination zugleich aus. Die anspruchslose und sehr wüchsige Schlingpflanze ist jedoch die verbleibenden 11 Monate im Jahr recht unscheinbar. Je nach Standort und Sorte sind die oft sehr langen Blütentrauben eher hellrosa oder auch blauviolett. Es gibt sogar weisse Wisterien. Egal welche Farbe, ein voll aufgeblühter Blauregen ist ein Blickfang der Sonderklasse. Die Blüten auf dem Maibild zierten jahrelang eine Gartenlaube in meinem Privatgarten.

Juni 2022: Klatschmohn

Der Klatschmohn gehörte früher zu jedem Kornfeld, heute tun's auch Strassenränder. In der Tat, der altbekannte Klatschmohn, der als «Unkraut» besonders Randbereiche von Kornfeldern zuweilen mit roten Wogen verzierte, ist selten geworden. Aber noch immer markiert er den Beginn der Sommerzeit – also das perfekte Motiv für den Juni. Mohnblüten inspirieren mich immer wieder auf's Neue zum Fotografieren. Wie die zerknitterten Blütenblätter aus den Blütenknospen herausquellen und kurze Zeit später imposant leuchten, ist faszinierend. Es erinnert mich an Schmetterlinge, die aus der Puppe kriechen und ihre Flügel für den Jungfernflug aufpumpen…

Juli 2022: Mandevilla

Endlich! Die erste richtig grossblütige, orangefarbene Mandevilla. Dipladenien sind exotische Kletterpflanzen, die seit rund 20 Jahren den klassischen Geranien als Balkonpflanzen den Rang ablaufen. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Blütenwunder gibt es inzwischen in diversen Farben und Wuchsformen. Was aber fehlte, sind grossblütge, orangefarbene Typen. Die Diamantina Emerald 'Amber Star', die 2022 auf den Markt kommen wird, füllt diese Lücke auf eindrückliche Weise.

August 2022: Passionsblume

Die Passionsblume ist eine mystische Pflanze mit faszinierender Blütenarchitektur. Ja die Passionsblumen haben es mir besonders angetan. Als absoluter Fan pflege ich ganzjährig immer einige Sorten. Besonders spannend finde ich, wie sich die Ranken lassoartig bewegen, bis sie auf etwas stossen, dass sie umschlingen können. Wie es die Pflanze darauf schafft, die Ranke zu einer Spirale umzufunktionieren, kaum ist der «Anker» einmal gesetzt, ist einfach nur verblüffend. Kurz: Passionsblumen sind atemberaubende Fotomotive. Hinzu kommt die Sortenvielfalt, ein Traum…

September 2022: Dahlie

Ein Herbst ohne Dahlien ist wie ein Frühling ohne Blumenzwiebeln. Die Blütensterne der Superlative gibt es in einer enormen Sortenvielfalt. Diese ist so üppig, dass Züchter die Dahlien in einzelne Klassen einteilen. Die abgebildete Sorte 'Tartan' ist sehr grosswüchsig und erreicht gut und gerne 1,50 Meter. Sie gehört zur Klasse der «Dekorativen Dahlien». Das ist eine fast absurde Namengebung oder zumindest eine handfeste Untertreibung, denn ich kaum eine Dahlie, die ich nicht als «dekorativ» bezeichnen würde. 

Oktober 2022: Herbst-Steinbrech

Der Steinbrech gehört unter den Blütenpflanzen definitiv nicht zu den Aufschneidern – dafür sind die filigranen Blüten schlicht zu klein. Aber die Kleinode sind absolut verblüffend im Detail. Ein Steinbrech, der es mir besonders angetan hat, ist der Herbst-Steinbrech (Saxifraga cortusifolia). Die als 'Dancing Pixies' im Handel erhältliche Serie gibt es in mehreren Farben. Allen eigen sind die ausgefallenen Blüten, deren Blütenblätter unterschiedlich lang sind. Wirklich nicht alltäglich aber pflegeleicht und erst noch winterhart. Tipp: als Unterbepflanzung im Moorbeet verwenden! Im Blumenkalender 2022 ist sie ein würdiges Symbol für den Oktober.

November 2022: Bulbophyllum-Orchidee

Blütenräder der Superlative: die Orchidee Bulbophyllum makoyanum hat sie! Die radiärsymmetrische Form ist ja bei Blüten keine Seltenheit. Wohl aber, wenn viele Einzelblüten sich in Form eines Rads zusammenschliessen. Dies schaffen einige Orchideen der Gattung Bulbophyllum eindrücklich. Im Jahrgang 2019 hat es eine Bulbophyllum picturatum x eberhardtii sogar auf die Titelseite geschaffft (sehen Sie im Fotokalender Rückblick des Blumenkalenders 2019), diesmal ziert Bulbophyllum makoyanum das Novemberblatt. Diese Art habe ich bei Raffeiner Orchideen bei Meran entdeckt. Sie ist ziemlich pflegeleicht und hat bereits ein weiteres Mal geblüht…

Dezember 2022: Amaryllis

Im Dezember eine Amaryllis abzubilden, ist vielleicht nicht gerade der Ausbund an Kreativität. Zu abgedroschen scheint die Pflanze mit dem korrekten botanischen Namen Hippeastrum zu sein. Doch Rittersterne, so der deutsche Name, sind einfach verblüffend. Sie können mitten im Winter angetrieben werden und zaubern Blüten ins Wohnzimmer, wenn sonst kaum etwas blüht. Mir gefallen besonders die eleganten, filigranen Amaryllis-Sorten, zu denen 'Rio Negro' gehört.